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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Ostufler*innen,

Moin! Als neues Mitglied der Büros für Stadtteilentwicklung wünsche ich Ihnen – besser spät als nie – ein frohes neues Jahr. Mein Name ist Luca Krüger, Masterstudent der Stadt- und Regionalentwicklung an der CAU zu Kiel und seit November letzten Jahres studentischer Mitarbeiter der Projektgesellschaft. Meiner Vorliebe für Fotografie und digitaler Bildgestaltung konnte ich während meiner ersten Arbeitswochen direkt nachgehen und ich bin gespannt, was von jetzt an noch alles auf mich zukommt.

2021 hat wahrscheinlich für die meisten von uns nicht so angefangen, wie erhofft. Wenn auch absehbar, so wurden die Corona-Maßnahmen verlängert. Viele arbeiten von Zuhause aus und so manch eine*r ist von den Umständen gestresst – mich eingeschlossen. Und auch, wenn die Hochphase der Corona-bedingten Haushaltsputze, Selbstoptimierungen und freizeitlicher Neuerfindungen allmählich abgeklungen scheint, hoffe ich, dass Sie mit einer positiven Haltung und einem dankbaren Blick ins neue Jahr schreiten. Vielleicht führt Sie Ihr Weg ja an unserem Schaufenster vorbei, das wir gerade neu gestaltet haben. Und wer weiß, wohin es sie führt, wenn sie gesehen haben, was sie dort erwartet.

Am Kieler Ostufer stehen die Zeiger auf Fortschritt! Seien es Projekte im Bereich Städtebau oder digitale Innovationen - hier wird man fündig. Wer mehr wissen möchte, liest weiter. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen erlebnisreichen Start ins neue Jahr.

Mit freundlichen Grüßen

Luca Krüger






 

Digitaler Müllmelder - Die Melde.Möwe-App ist da:

Ab 2019 wurde der Müllmelde-Prototyp in Gaarden bereits erfolgreich getestet. Jetzt wird er auf das gesamte Stadtgebiet ausgeweitet. Dabei werden die Meldungen von der App digital an das interne ABK-System zur Routenplanung übertragen. Der ABK steuert dann die Bearbeitung der Meldungen und die Beseitigung wilder Müllablagerungen. Wilder Müll in Parkanlagen, liegengelassener Sperrmüll, defekte Elektrogeräte an der Förde: Damit solche illegalen Müllablagerungen im gesamten Stadtgebiet schnell gemeldet und beseitigt werden können, hat die Stabsstelle Digitalisierung der Landeshauptstadt Kiel gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) und der Firma Teleport aus Halle einen Meldedienst entwickelt – eine App mit dem Namen Melde.Möwe. In diesem Erklär-Video wird die Handhabung noch einmal deutlich.

Ab 2021 wird die Melde.Möwe Schritt für Schritt um weitere Kategorien wie Straßenschäden, defekte Ampeln oder Beschwerden zu einem umfänglichen digitalen Meldedienst der Stadt ausgebaut. Wer kein Smartphone nutzt und auch sonst nicht digital unterwegs ist, kann nach wie vor die bekannten Meldesysteme nutzen. Online funktioniert das Meldesystem unter www.kiel.de/meldemoewe.

Telefonisch ist der ABK für Meldungen im ABK-Kundenzentrum unter 0431 - 58 54 0 zu erreichen.

Ideen zur Umgestaltung des Bahide-Arslan-Platzes:
Ergebnisse der partizipativen Kunstaktion „Gedenken Gestalten Leben“ im August 2020


Der dreieckige Platz in der Wikingerstraße soll an die Opfer des Möllner Brandanschlages vom 23. November 1992 erinnern. Bei dem Anschlag auf das Haus in der Mühlengasse 9 starben Bahide Arslan, ihre 10-jährige Enkelin Yeliz und ihre 14-jährige Nichte Ayse in den Flammen.

Bereits vor der Ausschreibung des Wettbewerbs „Interventionistische Kunst in Gaarden“ der Landeshauptstadt Kiel im Frühsommer 2020 war der Bahide-Arslan-Platz Thema einer Austauschrunde im Stadtteil mit denjenigen Aktiven, die sich damals für die Umbenennung und für die Aufstellung des Mahnmals eingesetzt haben. Diese wurde moderiert durch das Büro Soziale Stadt Gaarden. Ergebnis der Austauschrunde war, dass der Bahide-Arslan-Platz in seiner jetzigen Ausgestaltung weder Aufenthaltsqualität bietet, noch das Denkmal genügend ins Bewusstsein rückt. Neben der Stärkung der Erinnerungskultur soll der Bahide-Arslan-Platz begehbarer werden und ein Gedenken mit Aufenthaltsqualität ermöglichen. Ins Leben gerufen wurde diese Austauschrunde durch das Gremium des Verfügungsfonds Gaarden, welches einen Projektantrag im Sommer 2019 zur Belebung und Aufwertung des Bahide-Arslan-Platzes aufgrund der Symbolik des Platzes zurückgestellt hatte.

Im Rahmen der anschließenden Ausschreibung „Interventionistische Kunst in Gaarden“ finanzierte die Stadt Kiel u.a. nun die partizipative Kunstaktion „Gedenken Gestalten Leben" auf dem Bahide-Arslan-Platz.  Eine Gruppe von Gaardener Künstler*innen fand in Zusammenarbeit mit der Familie Arslan und Gaardener Bürger*innen im August 2020 heraus, wie der Bahide-Arslan-Platz umgestaltet werden kann. Hier ging es um Fragen nach Verbesserung der Aufenthaltsqualität und einer Verbesserung des Gedenkcharakters des Platzes. 10 Tage lang wurde mit Passant*innen diskutiert und gezeichnet. Zeichnungen und Texte wurden open air ausgestellt. Anschließend wurden die Ergebnisse kategorisiert und in der Galerie ONspace K34 e.V. ausgestellt. Anhand der Ergebnisse der Aktion erstellte eine Gruppe, bestehend aus den am Platz ansässigen Organisationen und Vertreter*innen des Ortsbeirates Gaarden, des Runden Tisches gegen Rassismus, der Familie Arslan und der Künstler*innen einen konkreten Vorschlag zum Umbau des Platzes.
Die Ratsversammlung der Stadt Kiel hat im Dezember 2020 beschlossen, diesen Vorschlag als Grundlage für die Verwaltung zu nehmen. Sie soll nun die Kosten kalkulieren, damit sie in den Haushalt der Stadt eingestellt werden.
Vorschlag für die Umgestaltung:
Der Platz soll autofrei gestaltet und die Bordsteine abgesenkt werden. Ausgehend von der Dreiecksform des Platzes und der Anzahl der Opfer werden drei Bäume stellvertretend für je die Opfer gepflanzt. Die Bäume bilden jeweils einen Ausgangspunkt für konzentrische Kreise, die sich überschneiden, ähnlich wie Wassertropfen auf einer Wasseroberfläche. Die Schnittmengen werden durch Begrünung, Pflasterung oder Schotterung markiert. Die Bäume werden umschlossen von kreisförmigen Sitzgelegenheiten, die deutlich eine Lücke aufweisen. Dies sei eine Symbolisierung dafür, dass die Opfer fehlen. Sie können hier nicht mehr Platz nehmen. Die Sitzgelegenheiten werden mit Texten bestückt, die Einblick in das Leben der Verstorbenen geben, um eine Reduzierung auf ihre Opferrolle zu verhindern.


Zwischen den Bäumen entsteht ein kleines Wasserspiel in Form einer unaufdringlichen kleinen Fontäne. Neue Stelen oder Erinnerungstafeln sollen aufgestellt werden. Hier sollen alle drei Opfer Erwähnung finden. Der Gedenkstein von Ben Siebenrock wird nach oben Nähe Eingangsbereich Gustav-Schatz-Hof aber auf dem Platz umgesetzt. 
Die nachfolgenden Visualisierungen stellen Vorstellungshilfen zum Verständnis der Ergebnisse dar. Sie beschreiben keinen statischen Umsetzungsplan.

Video: Kunstaktion "Gedenken Gestalten Leben 10.-19.08.2020"

Kontakt: K34 e.V. / ONspace


Umgestaltung des Uni-Campus Kiel-Gaarden - ein Plus für den Stadtteil

Es tut sich etwas auf dem Uni-Grundstück zwischen der Elisabeth-, der Norddeutschen-, der Kaiser- und der Werftstraße. Seit vergangenem Herbst wird das Baufeld für das neue „Zentrum für vernetzte Sensorsysteme“ (ZEVS) sowie für ein Hörsaalgebäude der Universität/Technischer Fakultät-Ost (TF) vorbereitet. Zunächst gilt es, das Gelände auf Munitionsreste aus dem Zweiten Weltkrieg hin zu untersuchen. Teile der Infrastruktur wie z.B. das Abwasserkanalsystem werden erneuert und Wege für Baufahrzeuge hergerichtet. Mit ca. 45 Mio. Euro, davon ca. 18 Mio. Euro Fördermittel der EU, entsteht dann das ZEVS, in dem die Wissenschaftler*innen der TF auf höchstem Niveau Forschung betreiben werden, und das Hörsaalgebäude für die knapp 1000 Studierenden. Vor allem das Hörsaalgebäude kann künftig auch dem Stadtteil zur Verfügung stehen. In gut zwei Jahren werden dann die Neubauten errichtet sein und der Campus mit viel Grün als attraktives Umfeld für die Wissenschaft und die Studierenden im Stadtteil Kiel-Gaarden bereit stehen.

  - Dr. Frank Paul   
    Fakultätsgeschäftsführer Technische Fakultät, Universität zu Kiel

Verfügungsfonds Neumühlen-Dietrichsdorf: Jetzt bewerben!

Bis zum 1. Februar können sich Akteur*innen wieder mit ihren Projektideen für die Gelder aus dem Förderfonds bewerben: Jährlich stehen 30.000 Euro zur Verfügung, um kleinere und größere Projekte von max. 5.000 Euro zur Verbesserung der Lebensbedingungen im Stadtteil, die Schaffung stabiler Sozialstrukturen und die Verbesserung der Lebenschancen für die Bewohner*innen zu unterstützen.

Bereitgestellt wird der Verfügungsfonds aus Mitteln des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt. Wer gute Ideen für den Stadtteil hat, wer vielleicht ein Koch-, Theater- oder Videoprojekt, ein Nähcafé, eine Ausstellung, einen Kinder-, Kunst- oder Gesundheitstag, oder, oder, oder auf den Weg bringen möchte, der sollte sich jetzt informieren.
Eine Auswahl der geförderten Verfügungsfonds-Projekte der letzten Jahre sehen Sie in unserer Bilderleiste.

Kontakt: Büro Soziale Stadt Neumühlen-Dietrichsdorf im Langen Rehm 39, Tel.: 0431-97995347/-8.

Weitere Informationen unter www.kieler-ostufer.de/ndfonds

Kurt Geisler liest am Literaturtelefon

Noch bis zum 31. Januar liest Kurt Geisler am Literaturtelefon unter 0431-901-8888 und www.literaturtelefon-online.de das Kapitel „Der letzte Weihnachtsmann“ aus seinem im Juli 2020 im Gmeiner Verlag erschienenen Kriminalroman „Endstation Ostsee“.

Darum geht’s:
Helge Stuhr ermittelt für Kommissar Hansen im Kieler Stadtteil Gaarden, in dem er aufgewachsen und aus dem er vor 30 Jahren regelrecht geflohen ist. Bei seinen verdeckten Ermittlungen lernt Helge das Viertel noch einmal völlig neu kennen. Um unerkannt recherchieren zu können, passt er sich den üblichen Gepflogenheiten des Stadtteils an. Dabei rutscht Helge schnell tief hinein in einen Strudel von Mord, Totschlag und Drogenhandel – und ihm wird klar, dass man weder vor sich noch vor der eigenen Vergangenheit fliehen kann.

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4 Büros - 4 Stadtteile - 10 Personen. Die Themen und Aufgaben unserer Büros reichen von Ausbildungsmesse über Kulturtage und Beteiligungsformate bis zu Zwischennutzung. Auch wenn wir wissen, was wir tun und woran wir arbeiten - von außen mag das manchmal etwas unübersichtlich sein. Unser PROJEKTETICKER hilft, den Überblick zu behalten:

+++ UNSERE PROJEKTE im Januar +++

+++ Wirtschaftsbüro Gaarden: street-art map ist im Druck und demnächst in den Büros erhältlich +++ Wirtschaftsbüro informiert sich über die aktuellen Corona-Finanzhilfen und berät unter 0431-97995342 +++ Stadtteilbüo Ost: Flyer für die "Digitale Kultur vom Kieler Ostufer" sind gedruckt +++ Recherchearbeiten für thematische Stadtteilkarte sind gestartet +++ In Arbeit: Neue Projektbögen 2020 +++ Büro Soziale Stadt Gaarden: Beantwortung diverser Bürger*innenanfragen +++ UrbCulturalPlanning: Dokumentation der letzten 6 Monate +++ Austausch mit LHK und MITTE zu Entwicklungen an der Hörn +++ 1. Ausschreibung Verfügungsfonds Gaarden 2021: Sechs Projektanträge werden im Gremium vorgestellt +++ Büro Soziale Stadt Neumühlen-Dietrichsdorf: Lockdown-Projekt "Bewegungsboxen für Kinder" als Alternative für die Spiel und Spaß-Angebote geplant +++ 1. Ausschüttungsrunde des Verfügungsfonds Neumühlen-Dietrichsdorf läuft - Noch bis zum 1. Februar bewerben! +++ Planung und Weiterentwicklung des Möglichkeitsraumes im Stadtteil +++

Gewerberaumbörse Gaarden
Online-Informationen für Anbieter und Suchende


Sie sind auf der Suche nach einem Büro, einem Imbiss oder einem Lagerraum? Sie möchten ein Lebensmittelgeschäft, ein Ladenlokal oder ein Atelier vermieten? Dann sind Sie beim Wirtschaftsbüro Gaarden (WBG) an der richtigen Adresse. Mit unserem Newsletter informieren wir Sie regelmäßig über freie Gewerbeimmobilien in Gaarden.
Sie suchen ein passendes Objekt? Dann melden Sie sich gerne unter 0431-97995341.

Weitere Infos in der Gewerberaumbörse Gaarden.

Wenn Sie diese E-Mail (an: madleen.bergmann@kieler-ostufer.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

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Das Büro Soziale Stadt Gaarden und Büro Soziale Stadt Neumühlen-Dietrichsdorf werden gefördert mit Mitteln
des Bundes, des Landes und der Landeshauptstadt Kiel
im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt.

Das Wirtschaftsbüro Gaarden, das Büro Soziale Stadt Gaarden, das Büro Soziale Stadt Neumühlen-Dietrichsdorf
und das Stadtteilbüro Ost sind Einrichtungen
der Projektgesellschaft Kiel-Gaarden GmbH im Auftrag der Landeshauptstadt Kiel.
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